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Lichtinstallation, realisiert für Arcotel Nike, Linz/A, 2009









Im Winter 2008 schrieb das ARCOTEL Nike Linz einen Wettbewerb für die künstlerische Gestaltung zweier grossformatiger Fassadenblenden mit den Maßen von je 1,80m x 34m aus. In der Gestaltung sollte thematisch ein lokaler Bezug ersichtlich sein. Die Arbeit sollte weitgehend wartungsfrei, witterungsbeständig und für eine dauerhafte Installation geeignet sein. Desweiteren sollte die Arbeit auch bei Nacht gut sichtbar sein.

Das Konzept sieht vor, an beiden Fassadenblenden jeweils in einem geringen Abstand ein 5mm starkes Kabel aus kunststoffummantelter blauer Elektrolumineszenz-Folie (EL-Folie) anzubringen, welches jeweils mechanisch in Schwingungen unterschiedlicher, Art, Frequenz und Amplitude versetzt wird. Über dem Haupteingang und auf der Nordfassade befestigt ist diese Lichtinstallation tagsüber sowie nachts vor allem donauseitig weithin sichtbar. Lokale Bezüge einerseits auf formalästhetischer Ebene zur Donau und andererseits zeichensprachlich zu Johannes Kepler, der die Gesetze der Planetenbewegung entdeckte, die nach ihm Keplersche Gesetze genannt werden, liegen auf der Hand. Die Linz eigene starke Postion als wissenschaftlicher Standort wird gewissermassen in Szene gesetzt. Gleichzeitig stellt die Installation aufgrund ihrer analogen und einfachen Bauweise aber einen ironischen Gegenpart zu anderen uferseitigen Lichtinstallationen dar.